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Dieser Reifen benötigt keinen Schlauch

Michelin hat der in 2014 erfolgreich eingeführten Raod 4 um eine Variante ergänzt.

Wie im Video ersichtlich wird der Raod 4 ja bereits in 2 Varianten angeboten.
Der normale und die GT-Version.

Jedoch gibt es immer Motorräder, die mit diesen Standardversionen nicht ganz gut funktionieren.

In Deutschland ist Testfahrer Achim Penisch für die Reifenfreigabefahrten verantwortlich. Als erfolgreicher Rennfahrer und Reifenmitentwickler bei Michelin muss er entscheiden, welches Motorrad für Michelin-Bereifungen die entsprechneden Freigaben erhält.

Einige schwere, vor allem unverkleidete Tourensportler neigen mit den beiden Standdardversionen bei Top Speed zu leichten Pendelneigungen.

Daher wurde auf Wunsch, vor allem der deutschen Motorradverantwortlichen, ein Road 4 in Sonderkennung A entwickelt, um auch diese Motorräder spurstabil zu bereifen.

Der Road 4 A besitzt eine etwas veränderte Karkasse und wird nur als Hinterreifen produziert. Die Gummimischung und das Profil bleiben unverändert zur Standardversion.

Für welche Motorräder der Raod 4 A geeignet / freigegeben ist, entnehmen Sie bitte der Motorradzuordung im Produkt oder bei der Reifensuche über das Motorrad.


Reifenpreis gilt immer nur für einen Reifen ohne Felge.
Video - 1


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Mopedreifen.de arbeitet direkt mit Michelin Deutschland zusammen.
Michelin-Händlerlistung

Die angebotenen Reifen kommen direkt vom Hersteller und werden ausschließlich durch uns direkt aus unserem Zentrallager in 56307 Dernbach versendet. Jeder Reifen wird vor dem Versand nochmals geprüft und diese Prüfung auf dem Kundenbeleg handschriftlich vermerkt und unterschrieben.
Es handelt sich bei diesem Produkt um Neureifen erster Wahl direkt vom Hersteller. Die Reifen haben ein Produktionsdatum, das nicht älter als 24 Monate ist. Sollte es sich um ein Auslaufmodell handeln stammen die Reifen im Regelfall aus der letzten Produktionsreihe. Die Reifen unterliegen der gesetzlichen Gewährleistung und können im Fall einer Reklamation direkt von uns beim Hersteller reklamiert werden.
Testsieger Reifentest Motorrad 11/2014
Fazit:"Unterm Strich ist es ein klarer Sieg, den Michelin mit dem neuen Pilot Road 4 herausfahren kann.
Vor allem, weil die Franzosen ihren Tourenreifen entscheidend verbessert haben:
Die vom Vorgänger bekannte Nervosität in hohenSchräglagen ist weg, bei Nässe bleibt ein deutlicher Vorsprung."


Wir haben den Reifen in Spanien ausführlich testen können.

Begonnen wurde mit einer über 200 km langen Landstraßen-Ausfahrt. Nieselregen, trockene Abschnitte und teilweise auch Sonne begleiteten uns während diese 4 Stunden. Zwei der Michelin- Testfahrer leiteten unsere kleine Gruppe mit 8 Testern.

Die Streckenführung bot alles, was einem unter die Räder kommen kann. Dank EU-Fördergelder extrem gut ausgebaute kurvenreiche Stecken mit Top Asphalt, kurvenreiche stark beschädigte Holperstrecken sowie auch sehr schnelle Teilstücke.

Der geführte Teil verlief unspektakulär. Der Michelin Road 4 ließ sich weder durch Straßenaufbrüche, nasse Stellen oder aktiv eingeleitete Unruhen beeindrucken. Was sofort aufgefallen ist: der Road 4 ist nicht im Ansatz kippelig und verfolgt stur die angepeilte Linie.

Hier hat Michelin eine deutliche Verbesserung zum Vorgänger Road 3 geschafft.

Danach ging es auf die Rennstrecke Monteblanco, eine neu gebaute Strecke mit sehr vielen einzelnen abgeschlossenen Rennstreckenteilen.

Hier wurden drei Einzeltests vorgenommen.

Jeweils 4 Runden mussten wir dem Entwicklungsleiter der Radial-Motorradreifen auf einem rund 3 km langen Rundkurs folgen. Einmal auf einer kleinen Yamaha MT07 sowie einmal auf einer R1200RT. Es ist müßig zu erwähnen, dass auch hier immer am Anschlag gefahren werden musste.

Der „Tourguide“ hatte wenig Verständnis fürs Bummeln. Dieser Rennstreckenteil forderte den Road 4 zwar gewaltig, hinterließ am Profil jedoch nur Abnutzungsspuren, die auf einen herzhaften Einsatz hindeuten. Keine Rutscher, keine Anzeichen von Überhitzung, sehr neutrales Fahrverhalten.

Michelin erklärte dies damit, dass es gelungen ist, am Road 4 ein Temperaturfenster von 50 Grad zu schaffen.

Das bedeutet, der Road 4 funktioniert vom Gefrierpunkt bis knapp zu 50 Grad problemlos.

Lediglich am Vorderrad öffnen sich die bis ganz zur Seite heruntergezogenen Lamellen ein wenig. Die Entwickler, auf dieses Phänomen angesprochen erklärten, dass dies gewünscht sei, damit auch bei tiefer Schräglage der Wasserfilm geschnitten wird und somit auch in tiefer Schräglage noch genügend Traktion vorhanden sei.

Im nächsten Testteil wurde das Nassbremsverhalten des neuen Michelin Road 4 mit dem des Testsiegers aus dem Tourenreifen-Test von Motorrad 2013, dem Metzeler Z8 (M/O) verglichen.

Dazu wurde eine lackierte Fläche unter Wasser gesetzt um einen Reibwert, ähnlich Glatteis, bzw. nassem Zebrastreifen zu erhalten.

Es standen zwei Yamaha FZ1 mit ABS zur Verfügung (mit Stützrädern) und es musste mit 50 km/h auf diese Fläche gefahren werden und dann im vollen ABS-Regelbereich gebremst werden. Beide Mopeds waren mit einem GPS-Messsystem ausgestattet um die Bremsverzögerungsunterschiede zu ermitteln. Diese Systeme waren jedoch komplett überflüssig. Alle Tester kamen bei rund 30% der Strecke vor dem Metzeler Z8 zu stehen, in Metern eine Strecke von rund 10 Metern.

Eindrucksvoll, was diese kleinen Lamelleneinschnitte bei diesen glatten Fahrbahnoberflächen doch bewirken.

Letzter Testteil:

Eine rund 1 km lange kurvige Teststrecke wurde bewässert und wir sollten nun 4 Runden so schnell wie möglich diese Strecke umrunden.

Zuerst musste eine sehr fiese Linkskurve gefahren werden, die dann zuzog und zusätzlich dann bergab in eine weite Rechts überging. Hier sollte so schnell wie möglich durchgefahren werden. Auf der folgenden Geraden musste auf 110 km/h beschleunigt werden und dann an zwei Pylonen innerhalb einer abgesteckten Strecke eine Vollbremsung gemacht werden.

Danach wieder voll beschleunigen, eine weitere Linkskurve, diesmal mit rund 2 cm Wasserbach zusätzlich geflutet und dann auf der folgenden Geraden eine Übung:

Mit 70 km/h in eine durch Pylonen vorgegebene Linkskurve einfahren und dabei eine Vollbremsung im ABS-Regelbereich machen. BEI NÄSSE, VOLLBREMSUNG und dabei AUSWEICHEN???

Kurzum…geht…Verlangt zwar das Körpergewicht komplett nach Links zu verlagern und wider allem Gelernten die Bremse beim Ausweichen nicht aufzumachen....aber es geht??!!

Zusammenfassend müssen wir sagen…

Es gibt aus unserer Sicht aktuell keinen Reifen mit Strassenzulassung der ein solches Nässepotential aufweist.